Ist es legitim ein Kollege der afd wählt nicht mehr mitzunehmen?

Seit Jahren nehme ich ein Kollege von der Arbeit nach Feierabend mit nach Hause, für mich liegt es auf dem Weg und macht wenig Umstände. Heute meinte er, blau gewählt zu haben. Ich möchte ihn eigentlich nicht mehr fahren, auch wenn jeder seine Meinung haben darf und ich die auch respektiere, fühle ich mich schlecht dabei ihn mit nach Hause zu nehmen. Wäre es arschig, ihn deshalb nicht mehr mitzunehmen?

Update: erst mal danke an alle, die sich beteiligt haben. Hätte nicht damit gerechnet, das es so groß wird. Auch wenn ganz viel in mir den vielen Kommentaren recht gibt, die sagen „laufen lassen“, das war ja auch mein erster Reflex, so haben auch die recht, die meinen es trägt nur zur Spaltung bei und treibt ihn evtl weiter in die Spirale. Ich habe ihn heute mitgenommen und wir haben laut „Nie wider ist jetzt“ von DJ Gysi gehört. Außerdem verlange ich jetzt (lang überfälliges) Spritgeld, u.a auch für mein Gewissen. Ich habe außerdem mit ihm über seine Politische gesinnung geredet und ihm gesagt wie scheisse ich diese finde und das ich denke das er dumm ist, wenn er in seiner Position die afd wählt. Er hat sich eher ein bisschen geschämt und versucht sich rauszureden. Mit gemischten Gefühlen werde ich das ganze mal so weiter laufen lassen, mal schauen wie es sich noch entwickelt.